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Berichte 2017



" Über die Schulter geschaut "

von Erika Grans


Am 16. Mai, dem Werkstattabend unserer Videogruppe,
gab es einen Autorenabend mit dem Thema "Über die Schulter geschaut".
Referentin war Isabel Dziewiatka. Sie arbeitet als Cutterin bei der Mediengruppe RTL und beim WDR in den Bereichen Nachrichten und Magazine.
26 interessierte Besucher waren gekommen, darunter auch Videofreunde
aus Düsseldorf und Mönchengladbach.

Autorenabend 18.5.17

Isabel Dziewiatka begann ihre Ausführungen mit der Bestimmung von
Einstellungsgrößen bei Kameraaufnahmen von einer Person oder eines Gegenstandes.
Ein weiteres Thema war, wie filme ich z.B. ein Interview zwischen 2 Personen.
Das dritte Thema war, wie führe ich in einen Film ein. Erstes Beispiel war die Einspielung des Films "Forrest Gump". Ruhige Kameraführung, tanzende Feder führte zu einem jungen Mann, der ruhig auf einer Bank sitzt und durch seine Art zu agieren, den Eindruck vermittelt, etwas naiv und nicht gerade der Intelligenteste zu sein.
Die zweite Filmeinspielung "Falling down" zeigt genau das Gegenteil. Im Verlauf der ersten Szenen wird es immer hektischer, Großaufnahmen des gestressten Autofahrers, lautes Geschrei aus dem neben ihm stehenden Bus, eine Fliege die ihn nervt, steigern sich immer weiter, bis er in Panik mitten im Stau sein Auto verläßt.
Im dritten Film "American Beauty" wird gleich zu Beginn darauf hingewiesen, dass im Laufe des weiteren Films etwas Dramatisches passieren wird. Aufnahmen des Hauptdarstellers zeigen ihn in verschiedenen Positionen(er kniet am Boden, wird von Ehefrau und Tochter nicht für voll genommen), die Kamera zeigt ihn nie freistehend, sondern immer irgendwie eingeengt, die seine ausweglose Situation immer deutlicher macht. Der vierte Film "Thomas Crown ist nicht zu fassen". In diesem Film wird die "Split-Screen-Technik" genutzt. Parallel ablaufende Handlungsstränge werden in mehreren kleinen Fenstern gezeigt. Es gibt extreme Tempowechsel. Ein großer Spannungsboden wird aufgebaut. In all diesen Beispielen zeigt Isabel Dziewiatka, wie Kameraarbeit aussehen kann und auf was man bei der Nachbearbeitung (Schnitt) achten sollte.
Sicher, viele von uns filmen seit Jahren und waren und sind auch sehr erfolgreich, aber man kann immer etwas dazu lernen.
Ich fand die Ausführungen jedenfalls sehr interessant und ich hatte den Eindruck, den anderen ging es auch so.
In der Pause gab es dann noch einen kleinen Snack in Form von leckeren Würstchen. Nach 21 Uhr ging unser Werkstattabend mit einem sehr interessanten Thema dem Ende zu.
Danke an Wolfgang Volker, der das alles organisiert hatte.


Traditionelles Spargelessen 2017

von Erika Grans

Es war mal wieder soweit, es ist Spargelzeit und wie in jedem Jahr trafen wir uns am 9. Mai im "Landgasthaus Sellner" in Niep. Nun ist ja Spargel nicht jedermanns Lieblingsessen, aber es gibt ja auch viele andere leckere Gerichte auf der Speisekarte. Die Auswahl ist groß und es schmeckt immer gut hier bei Sellner.
Also widmete sich jeder erst mal genüsslich der Speise, für die er sich entschieden hatte. Dann erzählte Reinhard die Story vom umgefallenen Baum, seinen Folgen und dem vergeblichen Bemühen, jemanden für den Schaden, der ihm entstanden war, haftbar zu machen. Eigentlich eine traurige Geschichte, aber, wie bei Reinhard so üblich, wurde es dann doch sehr lustig, als er von weiteren Übeln berichtete, die in der Nähe seines Grundstückes für Unbehagen sorgten. Da war von verlassenen und total verkommenen Häusern die Rede, wo dunkle Gestalten, Ratten und anderes Ungeziefer herumschlichen und ihr Unwesen trieben, nachts bei starkem Wind Türen knarrten, so dass an kein Schlafen mehr zu denken war. Also der reinste Terror. Kein Wunder, dass wir hellhörig wurden und sofort Vorschläge kamen, wie "das wäre doch Stoff für einen Horrorfilm". Gisela meinte, das könnte doch auch ein Gemeinschaftsfilm werden. Es wurden sogar schon Vorschläge für den Titel eines solchen Films gemacht. Wir hatten viel Spaß.
Gegen 21.00 Uhr ging dann ein sehr lustiger Abend zu Ende und,
wer weiß, vielleicht ist ja ein neues Filmthema geboren worden.

 

Filmabend  Advent-Tour 2016

von Erika Grans


Am 14.März war wieder einmal ein besonderer Clubabend.
Rückblick auf unsere 4-tägige Adventreise 2016 stand auf dem Programm.
Fast alle, die an dieser Reise teilgenommen hatten, waren gekommen.
Natürlich war auch wieder unser Busfahrer Michael mit seiner Frau Gabi dabei.
Stationen unserer Reise im vorigen Jahr waren Gera, Seiffen, Bad Schlema,
Schneeberg und Bad Hersfeld.

Filmabend Weihnachtstour_2016(3-17)

Der erste Film kam von Gisela Plette. Er zeigte in schönen Bildern
und humorvollem Text ihre Eindrücke von unserer Advent-Tour.
Anschließend vermittelte eine Foto-Show von Jürgen Bansleben seine Sicht
auf die Erlebnisse unserer Reise.
Dann kam unser Film. Wir waren ja mit dem Club vor einigen Jahren schon einmal im Erzgebirge. Die jetzige Reise fanden wir wieder sehr interessant, es waren ja auch neue Ziele dabei. Nur von Schneeberg waren wir etwas enttäuscht. Es war dort viel voller, als beim letzten Mal. Das hat man ja auch an den vielen Bussen gesehen, die da auf dem Parkplatz standen.
Nach unserem Film gab es eine kurze Pause, dann ging es weiter.
Klaus von de Gracht zeigte ebenfalls eine Foto-Show,
unterbrochen von einigen Filmszenen.
Wir
hatten ja
nun schon einige Filme und Fotos von der Reise gesehen und es erstaunt uns immer wieder, wie, obwohl doch alle an den gleichen Orten gefilmt und fotografiert haben, solch unterschiedliche Sichtweisen daraus entstehen.
In diesem Jahr soll ja unsere Advent-Tour, die natürlich jetzt schon wieder ausgebucht ist, nach Hamburg gehen. Reinhard Rankewitz, der die Reise wieder zusammen mit HDC Reisen geplant und ausgearbeitet hat, wollte schon mal eine Vorschau unserer Tour zeigen. Ganz geklappt hat es leider nicht, denn wegen Abspiel-Problemen konnten nur Ausschnitte von der Bluray gezeigt werden.
Und dann wurde der letzte Film gezeigt. Natürlich stammte der vom Reinhard.
Alle hatten schon darauf gewartet. Das laute Lachen zeigte wieder einmal, dass es ihm gelungen ist, Szenen des Films mit der passenden Musik aus seinem schier unendlichen Archiv an Liedern und Schlagern zu unterlegen.
Gegen 22.00 Uhr ging ein gelungener Abend seinem Ende zu.



Wunschfilmabend  Januar 2017

von Erika Grans

Am 24. Januar trafen sich unsere Clubmitglieder zu einem ganz besonderen Clubabend. Auch viele Gäste waren gekommen, um sich Filme anzusehen, die im vergangenen Jahr auf einer Wunschfilmliste angekreuzt worden waren. Sechs Filme aus dieser Liste wurden ausgewählt und am Clubabend gezeigt.

Wunschfilmabend 2017-1

 Der erste Film “Der Weg nach Khara Khoto“, von Lothar Lindner, zeigte in beeindruckenden Bildern den Weg durch die Wüste Gobi, bis man endlich das Ziel Khara Khoto erreichte. Die Stadt wurde im 11. Jahrhundert gegründet und war ein blühendes Handelszentrum, bis sie 1372 von den Ming Chinesen umzingelt und zerstört wurde.
 Der zweite Film war von uns und stellte die “Sumpfdotterblume“ vor. Loki Schmidt hat 1980 die Stiftung zum Schutz gefährdeter Pflanzen und deren Standorte gegründet und für jedes Jahr eine Pflanze vorgestellt. Das war für uns der Anlass einen Film über die Blume des Jahres 1990, die Sumpfdotterblume, herzustellen.
Der dritte Film "Einer der in Berlin Baugeschichte schrieb" kam von
Klaus van de Gracht. Er stellte den preußischen Baumeister, Architekten, Stadtplaner, Maler und Bühnenbildner Karl Friedrich Schinkel vor (1781-1841). Der Filme zeigte die zahlreichen Werke, die Schinkel in Berlin geschaffen hat. Natürlich wurde auch darauf hingewiesen, dass der große Meister auch an anderen Orten sehr kreativ war.
 Der vierte Film kam von Gerd Dikta "Die Kinderstube der Wasservögel". Der Autor erzählte, dass er zur Brutzeit der Wasservögel fast jeden Tag im Naturpark Schwalm-Nette unterwegs war, um diese Aufnahmen zu machen. Man kann nur sagen, dieser Aufwand hat sich gelohnt. Wunderschöne Bilder der brütenden Vögel, der Nestpflege und der Aufzucht der Jungen wurden gezeigt.
 "Gold des Niederrheins" hieß der fünfte Film, ein Gemeinschaftsfilm unseres Foto-Film-Clubs. Es wurden die verschiedenen Verfahren der Kies-und Sandgewinnung gezeigt. Aber auch dass die Renaturierung der entstandenen Wasserflächen sehr wichtig ist. Bei einer Fahrt über den Diersforther Waldsee konnte man sehen, was diese Maßnahme bisher schon gebracht hat.
 Der sechste Film kam von Gisela Plette "Lebensraum Moor". In eindrucksvollen Bildern zeigte der Film, warum ein Moor ein ganz besonderer Lebensraum ist und darum unbedingt erhalten werden muss. Es ist wichtig, dass die in früheren Zeiten zerstörten Moore wieder vernässt werden. Wir sahen das es an vielen Orten inzwischen auch erfolgreich gemacht wird.
 Alle gezeigten Filme sind beim Publikum sehr gut angekommen.
In diesem Jahr werden unsere Clubmitglieder wieder eine Wunschfilmliste mit Filmen die man gerne noch einmal sehen möchte erstellen, damit auch im nächsten Jahr wieder ein Wunschfilmabend stattfinden kann.

 

Wunschfilmabend 2017