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Dortmunder Filmtag am 07.Oktober 2017

von H.-Dieter Hamm

Wir gratulieren Gisela Plette, Heidulf Schulze und Wolfgang Volker zur Teilnahme
am 32. Dortmunder Filmtag des nicht-kommerziellen Films. Ihre Filme wurden
unter die 20 Besten aus NRW gewählt und auf dem Festival gezeigt.
Wolfgang Volkers Film “Ilulissat – Westgrönland“ erhielt bei der Veranstaltung
mit dem Publikumspreis und dem Sonderpreis für den besten Reisefilm
eine ganz besondere Auszeichnung.
Alle Clubfreunde freuen sich mit dem Filmautor über den großen Erfolg. 
 

Besuch des Filmclub Solingen

Von Erika Grans

Am  Dienstag den 26. September 2017 besuchte uns der Filmclub Solingen.

Unser Clubleiter Heinz-Dieter Hamm begrüßte die Gäste. Der Vorsitzende des Solinger Filmclubs, Andreas Klüpfel sagte, sie seien gerne der Einladung gefolgt und hätten natürlich auch Filme mitgebracht, die sie uns zeigen möchten.

Als erstes zeigten die Solinger eine gelungene Animation, in der in einer Galerie Filme angezeigt wurden, die die Mitglieder des Filmclubs gemacht hatten   

Den Anfang machte dann Dieter Karloske mit seinem Film "Proteas". Der Film zeigte in Bildern und Worten, wo diese wunderschöne Pflanze, die zur Familie der Silberbaumgewächse gehört, auf Las Palmas angebaut wird und wie viel Pflege und Arbeit es braucht, bis diese geerntet und vermarktet werden kann.

Klaus Stockhausen zeigte dann seinen Film "Gestatten, Dom, Kölner Dom".   Der Dom selber erzählte nun, wie er entstanden ist, wie lange seine gesamte Bauzeit war und was er während dieser langen Zeit alles erlebt hat. Eine originelle und sehr gelungene Idee die Entstehung dieses einmaligen Bauwerkes zu erzählen.

Film Nr. 4 kam von Andreas Klüpfel. Der Titel "Die Zauberrose". Ein Opa liest Kindern die Geschichte der Zauberrose vor. Aber beim Vorlesen bleibt es nicht, zwischendurch wird diese Geschichte filmisch dargestellt. Gedreht wurden die Aufnahmen zum größten Teil auf Schloss Burg, die Darsteller traten in historischen Kostümen auf. Es war ein sehr gelungener und aufwendig gedrehter Film.

Nikolaus Brauße zeigte uns den Film "Svalbard", den er zusammen mit seinem  Club-Kollegen Jürgen Stamm gedreht hatte. Svalbard kennen wir eher unter dem Namen Spitzbergen, einer Inselgruppe, die zu Norwegen gehört. Mit der "Polar Stern"  umfuhren sie die Inselgruppe und stellten verschiedene Orte vor. Früher wurde hier Kohle abgebaut, heute nur noch an wenigen Orten. Hingewiesen wurde in dem Film auch darauf, dass Spitzbergen heute als größtes Labor für Arktisforschung gilt.

Film Nr. 6 kam von Werner Böhmer mit dem Titel "Die zwei Gesichter". Statt im hohen Norden befanden wir uns nun viel weiter im Süden, nämlich auf Sardinien. Der Autor, der. wie er uns sagte, schon mehrmals diese schöne Insel besucht hatte, zeigte in eindrucksvollen Bildern, dass sich in Teilen der Insel die schöne Landschaft und das ruhige Leben der Bewohner erhalten hat. Auch wenn sich in den letzten Jahren dort einiges veränderte. Ganz anders an der Costa Smeralda, dort findet das Leben der Reichen und Schönen statt. Dort hat sich viel verändert und sicher nicht immer zum Guten. Aber viele Sardinier werden das gelassen sehen, es geht ja auch um Arbeitsplätze. Das Argument kennen wir ja.

Den letzten Film zeigte uns Alfred Halfmann, den er zusammen mit seiner Frau Helga gedreht hatte. Der Titel "Ludwig". Na, haben wir uns gesagt, Ludwig ?, wer mag das wohl sein. Nun Ludwig lebt am Bodensee im Affenpark Salem und ist ein bereits 30 Jahre altes Berberaffenmännchen. Ludwig erzählt uns aus seinem Leben, den zunehmenden Altersbeschwerden, den komischen auf zwei Beinen gehenden Wesen, die ihn und seine Genossen jeden Tag besuchen und mit Popcorn füttern. Er sei oft müde, erzählt er uns. Aber es geht in dem Film nicht nur um Ludwig, sondern es wird auch gezeigt, wie die übrige Affenbande in dem 20 Hektar großen Waldgebiet lebt. Das war ein Film, bei dem man herzlich lachen und schmunzeln konnte.

Übrigens zwischen den Filmen gab es natürlich auch eine kleine Pause. Doris Hamm hatte leckere Würstchen vorbereitet. denen eifrig zugesprochen wurde.

Andreas Klüpfel hat übrigens zu einem Filmer-Brunch nach Solingen eingeladen. Termin 29. Oktober. Nähere Einzelheiten hat Heinz-Dieter Hamm ja schon als E-Mail an alle Mitglieder verschickt.

Gegen 22 Uhr ging ein schöner Filmabend dem Ende zu. Heinz-Dieter Hamm verabschiedete unsere Gäste, bedankte sich noch einmal für ihr Kommen und wünschte allen eine gute Heimfahrt.

Film-Matinee am 17.09.2017

von Gisela Plette

Wieder einmal hatte unser Foto-Film-Club eingeladen zu einer Film-Matinee, diesmal unter dem Motto „ Unsere Heimat - Der Niederrhein.“

Viele Zuschauer hatten den Weg an diesem Sonntagmorgen zu uns gefunden.

Mit dem wunderschönen und lehrreichen Film „Symbol einer Landschaft“ von Doris und Helmut Kleemeier begann das Filmprogramm. Für viele war es vollkommen neu, was es alles über die Kopfweide zu berichten gab.

Mit den „Steinernen Geschichten“ von Klaus von de Gracht ging es mit dem Fahrrad rund um Kempen. Was dem normalen Radfahrer wahrscheinlich nie auffallen würde -  wir erfuhren mit diesem Film  vieles über vorhandene Grenzsteine und ihre wechselvolle Geschichte.

Der Naturfilm „Niepkuhlen“ von Gisela Plette führte uns in den Norden Krefelds, wo im Laufe der Jahre eine einmalige Landschaft für Tiere und Pflanzen entstand.

Die “Tolle Knolle“, unsere Kartoffel, ebenfalls von Gisela Plette,  wurde in diesem Film gebührend gewürdigt und der Film erzählte uns ihre lange Geschichte.

Nach einer kurzen Pause ging es weiter mit dem Gemeinschaftsfilm einiger Clubmitglieder „Gold des Niederrheins“. Nach einer eingehenden und gut erklärten Darstellung über Kies- und Sandgewinnung, wurde uns gezeigt, wie sich so eine ehemalige Industrielandschaft wieder in eine wunderschöne Naturlandschaft verwandelt hat. 

Mit dem Film „Schloss Moyland“ von Doris Kleemeier erfuhren wir eine ganze Menge über dieses Wasserschloss, was vielen bestimmt noch nicht bekannt war. Der Film animierte dazu, den Weg einmal dorthin einzuschlagen.

Dass in Kempen richtig was los war, nämlich beim Bauern- und Umweltmarkt, zeigte uns der Film „Echt was los in Kempen“, von Lothar Lindner. Ein Ferkelrennen, ein Film, der die Lachmuskeln strapazierte.

Es war ein toller Sonntagvormittag und viele wünschten sich für das nächste Jahr eine Wiederholung mit so vielen schönen Filmen.

 

Clubausflug Münster 2017

von Erika Grans

Am 29. August trafen wir uns am BayTreff zu unserem Clubausflug nach Münster und Umgebung. Mit einem Bus von "Pilger Reisen" ging es um 8 Uhr los. Wolfgang Volker, Lothar Lindner und Jürgen Bansleben hatten unser Fahrziel ausgesucht und vorher schon recherchiert was für uns wichtig und interessant sein könnte. Auch Doris Hamm war in die Organisation eingebunden. 

Münster

Gegen 10 Uhr trafen wir in Münster ein. Wir waren etwas zu früh und mussten auf unsere Stadtführer warten, die aber bald darauf eintrafen.
Eine Gruppe ging mit dem Stadtführer, wir gingen mit der Stadtführerin. Zuerst ging es über den Domplatz, zu einem kurzen Besuch im Museum von Kunst und Kultur.
Durch das sogenannte Paradiestor betreten wir dann den St. Paulus Dom. 1264 wurde er nach 40-jähriger Bauzeit fertigstellt, zwischenzeitlich aber mehrfach umgebaut. Zur Wiedertäuferzeit 1534-35 wurde das Innere des Doms verwüstet und zerstört, im 2. Weltkrieg  durch Bomben stark beschädigt.
Interessant ist auch die Astronomische Uhr, die aber zur Zeit restauriert wird und nur in einer Abbildung zu erahnen ist.

Vorbei an der Lambertikirche, an deren Turm 3 Käfige hängen in denen die verurteilten und hingerichteten Leichen der drei  Anführer der Wiedertäufer zur Schau gestellt wurden, ging es zu den Arkaden und dem historischen Rathaus. Hier besichtigten wir den im Renaissancestil getäfelten Friedenssaal in dem am 15. Mai 1648 der Spanisch-Niederländische  Frieden feierlich beschlossen wurde. Heute ist der Saal immer wiedwer Schauplatz von großen Empfängen und Ehrungen. In den nächsten Tagen wird hier unser Bundespräsident erwartet. Wir gingen weiter durch die Arkaden Richtung Kreuzstraße zum schon seit 1866 bestehenden "Brauhaus Pinkus Müller", denn allmählich knurrte unser Magen. In diesem urigen Lokal wurden wir mit leckerem Essen und Getränken sehr gut bewirtet.                                                                                                                                                                       Nach dem Essen konnten wir zum Botanischen Garten wandern, oder mit einem Schiffchen auf dem Aasee fahren. Die meisten entschieden sich für die Schiffstour. Wir  gingen durch den Schlossgarten zum Botanische Garten der Westfälischen Wilhelm Universität, der 1803 errichtet wurde und unter anderem  der Erhaltung der Artenvielfalt und der Pflege wertvoller Pflanzensammlungen dient. Für uns war es auch Erholung, denn es war sehr heiß und im Schatten auf einer Bank sitzen und klönen ist auch schön. Zurück ging es am Schloss vorbei, das bis 1803  fürstbischöfliche Residenz war. Heute ist es Sitz der Verwaltung der Universität Münster.

Burg Hülshoff

Der Bus wartete schon auf uns, denn wir wollten noch Schloß Hülshoff, das Geburtshaus der Dichterin Annete von Droste Hülshoff, besuchen. Auf der  Schlossterrasse  ließen wir bei Kaffee und Kuchen den Tag ausklingen. Wer wollte konnte natürlich auch das Innere des Schlosses besichtigen. Durch den schönen Schlossgarten ging es dann zurück zum Bus. Steffen, unser Fahrer, brachte uns dann sicher wieder nach Krefeld zurück. Ich glaube allen hat unser Ausflug gefallen und die Organisatoren dieses Events wurden dann auch mit viel Applaus belohnt.

Ein besonderer Film-Werkstattabend

von Erika Grans
 
Einen besonderen Film-Werkstattabend hatten wir am Dienstag, den 15. August. Wir hatten ja im Mai Film-Rohmaterial über ein Kodiak-Bären Paar aus der "Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen" zur Bearbeitung verteilt . Vier verschiedene Filme waren so entstanden und sollten heute gezeigt werden.
Den ersten Film hatte Sylvia Kesseler gestaltet. Sie hatte die Bilder von dem verliebten Bärenpärchen mit einem Lied von Heinz Rühmann "Ich breche die Herzen der stolzesten Frauen" unterlegt und die dazu passenden Szenen ausgesucht. Das war ihr gut gelungen.
Gisela Plette war ganz anders vorgegangen. Sie zeigte Landschaften, wo Kodiakbären ursprünglich zuhause sind und ging dann auch auf die Szenen vom Rohmaterial ein. Sie erzählte in launigen Worten vom tolpatschigen Bärenmann
und der flirtenden Bärenfrau. Auch das fand viel Beifall.
Iris Lindemann und Wolfgang Volker ließen zwei der Bären, die Doris Hamm immer für die Clubwettbewerbe aussucht, das Liebesverhalten des Kodiakpärchens beobachten. Paula und Paul, so hatten sie die Clubbären genannt, erzählten uns von ihren Eindrücken des Geschehens im Gelsenkirchener Zoo. Das war ebenfalls ein gelungener Film, der auch technisch sicher nicht ganz so einfach zu machen war.
Den vierten Film zeigte Lothar Lindner. Auch er hatte die Bärenszenen mit Musik unterlegt und zwar mit einem Bärenlied. Es ist schon eine Kunst immer die richtigen Szenen zu finden, die zum Liedtext passen, das ist ihm gelungen Alle vier Filme, so unterschiedlich sie auch waren, haben allen sehr gut gefallen. Die einhellige Meinung war, so etwas ab und zu mal zu wiederholen.