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Besuch vom Filmclub Solingen

 

Von Erika Grans

Am  Dienstag den 26. September 2017 besuchte uns der Filmclub Solingen.

Unser Clubleiter Heinz-Dieter Hamm begrüßte die Gäste. Der Vorsitzende des Solinger Filmclubs, Andreas Klüpfel sagte, sie seien gerne der Einladung gefolgt und hätten natürlich auch Filme mitgebracht, die sie uns zeigen möchten.

Als erstes zeigten die Solinger eine gelungene Animation, in der in einer Galerie Filme angezeigt wurden, die die Mitglieder des Filmclubs gemacht hatten   

Den Anfang machte dann Dieter Karloske mit seinem Film "Proteas". Der Film zeigte in Bildern und Worten, wo diese wunderschöne Pflanze, die zur Familie der Silberbaumgewächse gehört, auf Las Palmas angebaut wird und wie viel Pflege und Arbeit es braucht, bis diese geerntet und vermarktet werden kann.

Klaus Stockhausen zeigte dann seinen Film "Gestatten, Dom, Kölner Dom".   Der Dom selber erzählte nun, wie er entstanden ist, wie lange seine gesamte Bauzeit war und was er während dieser langen Zeit alles erlebt hat. Eine originelle und sehr gelungene Idee die Entstehung dieses einmaligen Bauwerkes zu erzählen.

Film Nr. 4 kam von Andreas Klüpfel. Der Titel "Die Zauberrose". Ein Opa liest Kindern die Geschichte der Zauberrose vor. Aber beim Vorlesen bleibt es nicht, zwischendurch wird diese Geschichte filmisch dargestellt. Gedreht wurden die Aufnahmen zum größten Teil auf Schloss Burg, die Darsteller traten in historischen Kostümen auf. Es war ein sehr gelungener und aufwendig gedrehter Film.

Nikolaus Brauße zeigte uns den Film "Svalbard", den er zusammen mit seinem  Club-Kollegen Jürgen Stamm gedreht hatte. Svalbard kennen wir eher unter dem Namen Spitzbergen, einer Inselgruppe, die zu Norwegen gehört. Mit der "Polar Stern"  umfuhren sie die Inselgruppe und stellten verschiedene Orte vor. Früher wurde hier Kohle abgebaut, heute nur noch an wenigen Orten. Hingewiesen wurde in dem Film auch darauf, dass Spitzbergen heute als größtes Labor für Arktisforschung gilt.

Film Nr. 6 kam von Werner Böhmer mit dem Titel "Die zwei Gesichter". Statt im hohen Norden befanden wir uns nun viel weiter im Süden, nämlich auf Sardinien. Der Autor, der. wie er uns sagte, schon mehrmals diese schöne Insel besucht hatte, zeigte in eindrucksvollen Bildern, dass sich in Teilen der Insel die schöne Landschaft und das ruhige Leben der Bewohner erhalten hat. Auch wenn sich in den letzten Jahren dort einiges veränderte. Ganz anders an der Costa Smeralda, dort findet das Leben der Reichen und Schönen statt. Dort hat sich viel verändert und sicher nicht immer zum Guten. Aber viele Sardinier werden das gelassen sehen, es geht ja auch um Arbeitsplätze. Das Argument kennen wir ja.

Den letzten Film zeigte uns Alfred Halfmann, den er zusammen mit seiner Frau Helga gedreht hatte. Der Titel "Ludwig". Na, haben wir uns gesagt, Ludwig ?, wer mag das wohl sein. Nun Ludwig lebt am Bodensee im Affenpark Salem und ist ein bereits 30 Jahre altes Berberaffenmännchen. Ludwig erzählt uns aus seinem Leben, den zunehmenden Altersbeschwerden, den komischen auf zwei Beinen gehenden Wesen, die ihn und seine Genossen jeden Tag besuchen und mit Popcorn füttern. Er sei oft müde, erzählt er uns. Aber es geht in dem Film nicht nur um Ludwig, sondern es wird auch gezeigt, wie die übrige Affenbande in dem 20 Hektar großen Waldgebiet lebt. Das war ein Film, bei dem man herzlich lachen und schmunzeln konnte.

Übrigens zwischen den Filmen gab es natürlich auch eine kleine Pause. Doris Hamm hatte leckere Würstchen vorbereitet. denen eifrig zugesprochen wurde.

Andreas Klüpfel hat übrigens zu einem Filmer-Brunch nach Solingen eingeladen. Termin 29. Oktober. Nähere Einzelheiten hat Heinz-Dieter Hamm ja schon als E-Mail an alle Mitglieder verschickt.

Gegen 22 Uhr ging ein schöner Filmabend dem Ende zu. Heinz-Dieter Hamm verabschiedete unsere Gäste, bedankte sich noch einmal für ihr Kommen und wünschte allen eine gute Heimfahrt.

 

 

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