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Clubwettbewerb November 2016

Am 22. November 2016 fand unser Clubwettbewerb 2016 statt. Viele Clubmitglieder und Gäste waren gekommen, um sich die neun Filme des Wettbewerbs anzusehen.

Den ersten Film mit dem Titel "Manaslu" zeigte Lothar Lindner. Auf abgelegenen Pfaden führte uns der Film durch das wilde Tal des Buri-Gandaki, eine der schönsten Schluchten in Nepal, wie uns der Autor beschrieb, vorbei an kleinen Ortschaften und immer wieder der atemberaubende Blick auf den 8000 Meter hohen Manaslu.

Im zweiten Film verbrachten wir einen Tag auf Norderney, so hieß der Film von Jürgen Basteck. Schöne Aufnahmen, unterlegt mit passender Musik brachten uns die Insel ein Stück näher.

"Mit dem Schaufelraddampfer in die Sächsische Schweiz", dieser Film von Gerd Dikta ließ Erinnerungen aufkommen, an die Zeit, die wir selber dort verbracht haben. In schönen Bildern und dem Kommentar wurde auch die Entstehungsgeschichte
des Elbsandsteingebirges erzählt.

Rund um den Pfahl wanderte Gisela Plette in ihrem Film "Der Pfahl". Es wurde erzählt, wie die hauptsächlich aus Quarzblöcken bestehende Landschaft entstanden ist. Die Autorin berichtete über den Quarzabbau und die heutige Nutzung, z.B. Herstellung von Microchips. Schon 1939 wurde der Pfahl zum Naturschutzgebiet erklärt. 

Ilse Hartmann führte uns in ihrem Film "Alvar Aalto" in die Welt des finnischen Architekten. Sie erklärte in Bildern und Kommentar, Projekte des Künstlers, z.B. eines der bekanntesten die "Aalto Vase" und zeigte, dass er in seinem Schaffen immer die enge Verbindung
zwischen Gebäuden und Landschaften anstrebte.

In das schöne Lissabon führten uns Iris Lindemann und Wolfgang Volker. In schönen Bildeinstellungen ließen sie uns die Geschichte und Kultur dieser Stadt erleben. Sie führten uns zu Aussichtspunkten, von denen man das Panorama über die Dächer
der Stadt und den Ausblick auf den Tejo genießen konnte. Interessant war auch die Fahrt mit der original Straßenbahn aus den dreißiger Jahren. Sie führt durch sehr enge Gassen vorbei an zahlreichen Sehenswürdigkeiten.

Im nächsten Film waren wir in "Kappadokien", man sieht, im Video-Club kommt man ganz schön in der Welt rum. Aber zurück zum Film von Sylvia Kesseler. Sie zeigte uns einen der bekanntesten Orte, nämlich Göreme, mit der aus dem weichen Tüff herausgehauenen Höhlenarchitektur. Sehr schöne Aufnahmen wurden dann während der Ballonfahrt gemacht.

Der Film von Heidulf Schulze brachte uns nach Venezuela, wie gesagt, wir kommen viel rum. Der Film führte uns zu einer Gruppe Ureinwohner. Wie diese Indianer leben, ihre Kultur, ihre Bräuche wurden in anschaulichen Bildern gezeigt. Zwei Nonnen betreuen sie und den Kindern wird auch Schulunterricht geboten. Man kann nur hoffen, dass sie noch lange so leben können, denn die Oel - und Rohstoffindustrie sucht sich ja immer neue Abbauorte.

Zum Schluss nochmal ein Film von Lothar Lindner. Er führte uns nach Kempen. Die katholische Landjugendbewegung kurz KLJB genannt, führte anläßlich des Bauern- und Umweltmarktes ein "Ferkelrennen"durch. Klar das die Leute begeistert waren und eifrig mit wetteten. Und wir durften dann, wenn auch nur in Filmbildern, dabei sein.

Das Publikum stimmte über die Vergabe der vier Wanderpreise ab. Die Preise für die beste Filmgestaltung und die beste Tongestaltung gingen an Iris Lindemann und Wolfgang Volker. Den Preis für die besondere Filmidee, sowie den Preis des Publikums, erhielt Lothar Lindner.

Wir haben schöne und interessante Filme gesehen. Die Bären, die jeder Teilnehmer bekam, waren alle verteilt, ein schöner Abend ging zu Ende.

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