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Oldie-Abend September 2018

Von Erika Grans

Der Clubabend im September war ein „Oldie-Abend“. Von Clubmitgliedern wurden 9 Filme gezeigt, die alle älter als 10 Jahre waren.

Den Anfang machte Lothar Lindner mit seinem Film „Helianthus Giganteus“. Die Sonnenblume erzählte wie sie sich aus einem Samenkorn entwickelte und zu einer  gigantischen Sonnenblume heran wuchs.

Der zweite Film war von Wolfgang Volker. Titel „Ariane’s Cup“. Eine Mannschaft, die anscheinend wenig Erfahrung hatte mit Segelturns, versuchte bei einer Regatta einen der ersten Plätze zu erringen.

Reinhard Rankewitz zeigte seinen Film „Die wilden 50-ziger Jahre“. Wir sahen Petticoats, wilde Rock‘n’Roll-Tänzer und ganz viele Oldtimer. Da kamen jede Menge Erinnerungen hoch.

Klaus von der Gracht zeigte einen Gemeinschaftsfilm, den Clubmitglieder unter der Regie von Rolf Laban gedreht haben „Poker“. In einem Zug lesen Mitreisende die „Financial-Times“ und Wirtschaftszeitungen. Ein anderer Mitreisender zieht sein Handy und gibt telefonisch Anweisungen, über Aktieneinkäufe und Verkäufe, wohl um seine Mitreisenden zu beeindrucken. Die bemerken aber dass er blufft, denn der Zug fährt gerade durch einen Tunnel und das Handy hat gar keinen Empfang.

Der Film von Werner Maaßen führte uns zurück in die Goldgräberzeit. Wir sahen, wie so eine Goldgräberstadt aussah und wie anstrengend es war, zu den Ausgrabungsfeldern zu kommen. Eine Fahrt mit einer historischen Eisenbahn zeigte die grandiose Landschaft.

Nach Zentralanatolien führte uns Jürgen Bansleben in seinem Film „Kappadokien“. In faszinierenden Bildern sahen wir eine Landschaft, die hier durch intensive vulkanische Tätigkeit entstanden ist. In den Tuffsteinhöhlen wurden in frühchristlicher Zeit auch zahlreiche Kirchen gebaut.

Werner Immerath hatte eine Film-Aufnahme aus den 90-zigern ausgegraben, die mich persönlich sehr gefreut hat. Auf einer Jahresabschlussfeier habe ich einen kleinen Vortrag gehalten, den er gefilmt hatte.

Gisela Plette zeigte einen Film über „Die Gespinstmotte“. Die Raupen der Gespinstmotte fressen die Blätter der von ihnen befallenen Bäume und Sträucher. Sie überziehen dabei die Zweige zu ihrem eigenen Schutz mit einem feinen Gespinst, das in der Sonne glitzerte.

Doris und Helmut Kleemeier  führten uns in ihrem Film „Erst schwarz dann weiß“ zum Gestüt „Piber“. Sie zeigten uns die Aufzucht der Lipizzaner. In einer Show wurden die Pferde vorgestellt. Zum Schluß waren wir dann noch in der „Spanischen Hofreitschule“ in Wien.

Heinrich und Erika Grans erzählten in ihrem Film „Kleine Welt“, wie Ameisen, ihre Beute, eine große Raupe, in stundenlanger Arbeit durch einen kleinen Spalt in ihren Bau befördern.

Auf einem Clubausflug 1994, damals noch mit dem Clubleiter Hans-Dieter Schmidt, waren wir auf dem „Rotweinwanderweg“ unterwegs. Ja, so sahen wir damals aus, hat sich sicher mancher Teilnehmer von damals gedacht. Viele der damaligen Clubmitglieder leben leider nicht mehr.

Gegen 21.30 Uhr ging ein Abend mit vielen schönen Erinnerungen zu Ende.

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